Geparkte Domains sind normalerweise nichts, wohin Du die Besucher Deiner Website führen solltest. Im besten Fall landet der Besucher auf einer nutzlosen Seite ohne sinnvollen Inhalt, was lediglich ein wenig nervig ist. Im schlimmsten Fall jedoch verbreitet eine geparkte Domain Schadsoftware oder setzt Nutzern anderen Risiken aus. Uns sind zahlreiche Fälle begegnet, in denen geparkte Domains zur Installation dubioser Browser-Erweiterungen oder schädlicher Programme verleiten wollten. Unten findest Du einige Beispiele.
Geparkte Domains mit gefährlichen Inhalten
Unserer Erfahrung nach ist mehr als die Hälfte aller weltweit registrierten Domainnamen in irgendeiner Weise geparkt. Wir kategorisieren geparkte Domains dabei in die folgenden vier Gruppen.

Zum Verkauf stehende Domains.

Zum Verkauf angebotene Domains

Domains, deren einziger Zweck darin besteht, Werbeeinnahmen zu erzielen.

Mit Werbung überladene Domains

Im Aufbau befindliche oder für zukünftige Entwicklungen reservierte Domains.

Im Aufbau befindliche Domains

Abgelaufene, gesperrte oder anderweitig außer Betrieb genommene Domains.

Außer Betrieb genommene Domains

Ein versehentlich gesetzter Link zu einer geparkten Domain entsteht schneller als Du vielleicht denkst – schon ein kleiner Tippfehler bei der Eingabe der URL reicht aus, um Deine Besucher auf eine völlig andere Website zu führen. Noch größer ist das Risiko verwaister Websites, deren Domainnamen nicht mehr verlängert werden und die anschließend in die Hände von Unternehmen fallen, die auf das Parken von Domains spezialisiert sind. Wenn ein Link heute funktioniert, bedeutet das nicht, dass er auch morgen noch auf denselben Inhalt verweist.

Leider ist die Erkennung geparkter Domains alles andere als einfach. Typischerweise antworten die Webserver von geparkten Domains auch dann mit dem HTTP-Statuscode 200 OK, wenn die eigentliche Zielseite gar nicht vorhanden ist. Zudem wechseln die Betreiber häufig das Layout ihrer Seiten, ziehen die Domains regelmäßig auf neue Server um oder verstecken Inhalte hinter JavaScript-Weiterleitungen. Der Grund dafür ist simpel und einleuchtend: Die bestehenden Links zu den geparkten Domains sollen erhalten bleiben, da sie Besucher auf die Seiten führen und die Domains wertvoller machen.

Wir bei Dr. Link Check haben eine umfangreiche Datenbank an Signaturen angelegt, um geparkte Domains anhand der Kombination von DNS-Einträgen, HTTP-Headern und HTML-Code zu erkennen. Unser Parked Domain-Checker ist in den Professional- und Premium-Paketen enthalten. Werden auf Deiner Website Links zu geparkten Domains gefunden, kannst Du diese über den Menüpunkt Geparkt der Seitenleiste abrufen.

Ergebnisse des Parked Domain-Checks
Für optimale Ergebnisse empfehlen wir das Anlegen eines regelmäßigen Checks, der wöchentlich oder zumindest monatlich ausgeführt wird. Somit wirst Du automatisch informiert, wenn unser Crawler auf Deiner Website einen Link zu einer geparkten Domain entdeckt.